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Nea Tall Beck
 

Stress, Trauma und ihre Folgen

Unser Organismus ist in der Regel auf vorübergehenden und angemessenen Stress gut vorbereitet. Wir können uns danach wieder beruhigen und die Stressreaktionen können z.B. durch Bewegung, klärende Gespräche, sicheren Körperkontakt oder durch erfreuliche oder nährende Erlebnisse reguliert werden. Durch die Pflege unserer Ressourcen kann das autonome Nervensystem wieder in den Ruhemodus kommen und wir fühlen uns wieder wohl in der eigenen Haut und im Kontakt mit anderen Menschen.

Dauerhafter Stress versetzt den Körper jedoch in einen hohen Aktivierungszustand, der nicht mehr so einfach reguliert werden kann und zu Erschöpfung führt. Das Risiko, körperlich oder psychisch zu erkranken, erhöht sich. 

Wenn wir im Laufe unserer Biografie Erfahrungen machen, die unsere Möglichkeiten der Stressverarbeitung überschreiten, dann kann das Nervensystem den Stress nicht mehr regulieren und wir fühlen uns z.B. überwältigt, hilflos, überfordert, alleine, bedroht oder auch ständig ängstlich, wachsam und alarmiert. Auslösefaktoren für Dauerstress oder Traumareaktionen sind z.B. Belastungen in Beziehungen, Verlusterfahrungen oder Gewalt, Vernachlässigung in der Kindheit oder frühen pränatalen Stress, schwere Krankheiten, Unfälle oder Operationen, Dauerstress im Berufsleben, Naturkatastrophen und Krieg... Aber auch scheinbar gewöhnliche Ereignisse wie medizinische Behandlungen, einen Schreck erleben oder das Mitansehen einer Gewaltszene in den Medien können traumatisieren. 

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